Die drey scheenschte Dääg

P60+ Bildung

Mittwoch, 25. Februar 2026, 14.00–17.00 Uhr

Evangelisches Zentrum Rapperswil, Grosser Saal EG

Befragt man einen Bebbi zur Fasnacht, beginnen für gewöhnlich seine Augen zu leuchten. Schon von Kindesbeinen an pfeifen, trommeln und schränzen die Baslerinnen und Basler während den sogenannten «drey scheenschte Dääg». Und das ist gut! Denn nur so bleiben die hiesigen Bräuche rund um die einstige Fas(t)nacht lebendig.

Doch je mehr Wasser «dr Bach abgoot», umso schwieriger ist es, die archaischen Wurzeln dahinter zu verstehen. Oder wissen Sie aus dem Stegreif, weshalb denn die Basler Fasnacht «hindedryy» ist wie die Alte Fasnacht? Seid wann beginnt der Morgenstreich um 4 Uhr? Was ist überhaupt ein „Morgenstreich“? Wieso werfen wir hier am Rheinknie mit Räppli um uns und nicht mit Konfetti? Was ist der Unterschied zwischen einer Larve und einer Maske? Woher kommt der Waggis und die Alte Tante und warum essen diese ausgerechnet Mehlsuppe und Ziebelewaie?

Ketzerische Fragen, gewiss. Insgeheim aber auch Fragen vieler Fasnächtler:Innen, welche schon immer zu wissen meinten, aber nie wirklich zu fragen wagten. Der Religionswissenschafter Mike Stoll bringt Licht ins Dunkel der Basler Fasnacht.

Kontakt

Jürg Andrin Hermann

Diakon