Berichte zur Kirchenerneuerung

 

3.12.18
Kirchenerneuerung kommt an die Urne
Am 10. Februar 2019 werden die Stimmberechtigten der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Rapperswil-Jona an einer Urnenabstimmung über die Erneuerung der Kirche Rapperswil befinden können. Das Projekt ist mit Kosten von Fr. 4'750'000.- veranschlagt.

Die Sanierung und räumliche Erweiterung der Kirche Rapperswil ist ein dringendes Bedürfnis. Die Kirchbürgerschaft hat schon in der Vergangenheit entsprechende Planungskredite deutlich gutgeheissen. Jetzt liegen das Bauprojekt und der definitive Kostenvoranschlag vor. Die Kirchenvorsteherschaft empfiehlt den Stimmberechtigten ein überzeugtes «Ja» in die Urne zu legen.

Baugeschichte und Erneuerungsbedarf
Die von 1839 bis 1841 erbaute evangelisch-reformierte Kirche an der Zürcherstrasse in Rapperswil wurde letztmals Ende der 1950er-Jahre im Innern fundamental verändert. Danach erfolgten nur noch eine neue Chorgestaltung und leichte energetische Dämmungen in den Jahren 1995/96. Zu den gravierendsten Mängeln des gegenwärtigen Gebäudezustandes gehören u.a.: Dezentrale veraltete sanitäre Anlagen; die Kirche ist nicht behindertengerecht, die Haustechnik veraltet, der Innenraum nicht variabel nutzbar, Heizung und energetische Dämmung entsprechen nicht den zeitgemässen Anforderungen. «Allein mit Unterhaltsarbeiten lasse sich der gebäudetechnische Zustand nicht mehr verbessern. Deshalb sei eine grundlegende Erneuerung notwendig, um die Kirche an die veränderten Bedürfnisse von Gottesdiensten, Konzerten und sonstigen kulturellen Anlässen anzupassen», führt Präsidentin Beatrix Bock aus.

Sanierung und Raumerweiterung
Das Projekt der Kirchenerneuerung beinhaltet zwei Hauptelemente: Einerseits einen eingeschossigen u-förmigen Zubau aus Holz und Glas, welcher das Gebäude dreiseitig umfasst und der notwendigen Raumgewinnung für Kinderbetreuung, Kleinküche, Toiletten, Platz für Hochzeitgesellschaften usw. dient. Andererseits die Sanierung des bestehenden Innenraums der Kirche, um diesen in Zukunft flexibel und bedürfnisorientiert bestuhlen und nutzen zu können. Dass dieser Umbau einem grossen Anliegen der Kirchbürgerschaft entspricht, haben die diversen Befragungen und Workshops aufgezeigt.

Kosten und Finanzierung
Die Finanzierung der veranschlagten Baukosten von Fr. 4'750'000.- (inkl. 7.7% Mehrwertsteuer) kann durch Eigenmittel in Höhe von Fr.  1‘850‘000.- und Bankkredite in der Höhe von Fr.  2‘900‘000.- erfolgen. Die Eigenmittel bestehen aus Rückstellungen der Vorjahre, liquiden Mitteln sowie aus einer zweiprozentigen zweckgebundenen Erhöhung des Kirchensteuerfusses, beschränkt auf die zwei Jahre 2020 und 2021. Die Ertragsüberschüsse der vergangenen Jahre zeigten, dass die Finanzierung des Bauvorhabens ohne längerfristige Steuererhöhung möglich ist. Diese Vorgehensweise erlaube es, die Kosten für die Folgejahre tief zu halten und der nachfolgenden Generation finanzielle Handlungsfreiheit zu gewährleisten, was der Kirchenvorsteherschaft ein wichtiges Anliegen ist.

Informationsanlass und Modell
Am Montag, 21. Januar 2019, 19.30 Uhr findet im Evangelischen Zentrum Rapperswil (EZRA) ein Informationsanlass über die geplante Kirchenerneuerung statt. Dort können sich die Stimmberechtigten von der Kirchenvorsteherschaft und dem Architekten detailliert über das Projekt informieren lassen und Fragen stellen. Ein Modell des geplanten Kirchenanbaus wird das Projekt zusätzlich veranschaulichen. Das Abstimmungsbüchlein mit dem Stimmmaterial wird voraussichtlich ab dem 10. Januar 2019 an die Stimmberechtigten der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Rapperswil-Jona verteilt werden.

Für Fragen stehen zur Verfügung:
Beatrix Bock, Präsidentin Kirchenvorsteherschaft, beatrix.bock@ref-rajo.ch, 055 220 52 40
Heinz Fäh, Pfarrer, heinz.faeh@ref-rajo.ch, 055 210 16 54


13.12.2017
Planung des Umbaus der Kirche Rapperswil
Am 13. Dezember 2017 wurde die KIVO und weitere Mitglieder der Kirchgemeinde über den Stand der Planung eingehend orientiert. Der Architekt, Ernst Strebel, gab in einer Power Point-Präsentation und anhand eines Modells einen Ueberblick über die verschiedenen Lösungsmöglichkeiten im Innen- und Aussenbereich. Er orientierte die KIVO dahingehend, dass die Planungskommission beschlossen habe, die Planung des Aussenbereichs sowie des unbedingt gleichzeitig zu sanierenden Innenbereichs weiter voranzutreiben. Die Kommission einigt sich darauf, die Gestaltung im Innern auf den Chorraum zu fokussieren. Es wurden dabei auch neue Kostenvorstellungen präsentiert, die an der am 22. Januar stattfindenden ausserordentlichen Orientierungsversammlung der Kirchbürgerschaft näher erläutert werden sollen.

Bericht: Peter Bosshard, Kirchgemeindepräsident

 
  Einladung zur
  Ausserordentlichen Orientierungsversammlung
  am Montag, 22. Januar 2018 um 19.30 Uhr
  im Evang. Zentrum Rapperswil (EZRA)

  Die Kirchenvorsteherschaft orientiert über den
  Planungsstand des Umbaus der Kirche Rapperswil

  Die Kirchenvorsteherschaft


29.09.2017
Fortschreitende Planung des Umbaus der Kirche Rapperswil
Die Planungsphase «Studium von Lösungsmöglichkeit im Innen- und Aussenbereich» konnte mit Hilfe eines Modells weiter vorangetrieben werden. Zu diesem Zweck hatten am 24. Oktober 2017und am 8. November 2017 weitere Sitzungen der Planungskommission stattgefunden.
Am 8. November 2017 wurde eine Zusammenfassung des Planungsstandes verabschiedet, die der Kirchenvorsteherschaft am 13. Dezember 2017 vorgestellt
werden soll.
An einer Orientierungsversammlung, die auf Montag, 22. Januar 2018 angesetzt ist, soll die Kirchbürgerschaft über Planungsstand und weitere Schritte orientiert werden.

Peter Bosshard, Kirchgemeindepräsident


30.08.2017
Planung des Kirchenumbaus Rapperswil ist angelaufen
Nach umfangreichen Abklärungen über die planungsrechtlichen Vorgaben von Stadt und Kanton durch Architekt Ernst Strebel hat die Planungskommission ihre Arbeit aufgenommen.
Am Samstag, 12. August unternahm die Kommission eine sehr gut vorbereitete Rundfahrt zu neueren Kirchenumbauten in Rüti, Hombrechtikon und Herrliberg. Im Aargau wurden in Boswil und Baden Anbauten und Innengestaltungen studiert.
Am 20. September stellte Ernst Strebel die verschiedenen für Rapperswil möglichen Optionen anhand eines Modells vor.
Der Entscheid der Planungskommission, welche Variante(n) weiterverfolgt werden solle(n), wird in Kürze gefällt.
Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Peter Bosshard, Kirchgemeindepräsident