Kinder bauen mit ihren Vätern eine Lego-Stadt

Vergangenes Wochenende haben zwölf Väter und 21 Kinder in Teamarbeit und unter Anleitung im evangelischen Kirchenzentrum Jona (EZJ) eine grosse Lego-Stadt aufgebaut. Es handelt sich um ein Projekt des Schweizerischen Bibellesebundes mit dem Ziel: Biblische Inhalte auf spielerische Art und Weise zu vermitteln. Im Zusammenhang mit der Vater-Kind-Arbeit griff Diakon Matthias Bertschi von der Evangelisch-reformierten Kirche Rapperswil-Jona diese Idee zum dritten Mal auf. Oliver Haldemann vom Bibellesebund lieferte eine halbe Million Legosteine. Während anderthalb Tagen wurde in Vater-Kind-Teams eifrig geplant und gebaut. So entstand in neun Stunden eine 13m lange Lego-Stadt mit Flughafen, Hotel, Spital, Hochhäusern, Parkanlagen, Mietshäusern, Fussballstadion, Burg sowie dem EZJ und einer Eisenbahn – Städteplanung im Kleinformat. Vor allem die Kinder, aber auch die Väter hatten dabei viele spannende und fröhliche Stunden miteinander. Spiel und Spass war nur eine Seite des Projektes. An jedem Tag beschäftige sich die Gruppe mit einem Text aus der Bibel zum Thema «Bauen». «180 Grad Drehung» war das Thema beim Lego-Gospel-Gottesdienst am Sonntag. Oliver Haldemann zeigte sich als gekonnter Bauchredner und unterhielt sich mit seiner Puppe Toni über kleinere und grössere Probleme beim Hausbau. Diakon Matthias Bertschi erzählte die eher unbekannte Geschichte vom König Josia, der den Tempel renovierte und eine Schriftrolle vom Gesetz Gottes fand.  Er wendet sich Gott zu und erneuerte den Bund des Gehorsams. Durch diese Hin-und Zuwendung stellte er die Ordnung Gottes mit den Menschen wieder her. Bertschi erläuterte diese Geschichte anschaulich mit einem Zaubertrick. Nach dem Gottesdienst konnten Gross und Klein das Werk bewundern.

Bericht und Foto: Antoinette Lüchinger

Vergangenes Wochenende haben zwölf Väter und 21 Kinder in Teamarbeit und unter Anleitung im evangelischen Kirchenzentrum Jona (EZJ) eine grosse Lego-Stadt aufgebaut.

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