Erlebnistage 2016 – Vertrau IHM

Trotz regnerischem Wetter gingen die mit vielen interessanten Beiträgen und Aktivitäten reich dotierten Erlebnistage 2016 der reformierten Kirchgemeinde Rapperswil-Jona stimmungsvoll zu Ende.

Einmal mehr hatte Diakon Matthias Bertschi die Hauptleitung der Erlebniswoche inne und führte durchs Programm mit Liedern und Gitarrenbegleitung sowie einer Fortsetzungsgeschichte von Hudson Taylor und seiner Mission in China. Mit einer Rekordbeteiligung von 91 Kindern ab der ersten Primarschule erreichte das diesjährige Erlebnisprogramm seine absolute Kapazitätsgrenze. Bertschi betonte die tolle Beteiligung und gute Stimmung untereinander. Die Kinder wurden von 22 freiwilligen Leitern und einer achtköpfigen Küchenmannschaft liebevoll betreut. Etliche Eltern und Jugendliche machen zum Teil schon seit Jahren mit. Die Kinder zeigten sich begeistert. Ein Junge schwärmte zuhause, die Erlebnistage seien «mega cool».

Abwechslungsreiches Programm

Beim morgendlichen Input bekamen die Teilnehmenden die Geschichte von Hudson Taylor zu hören. Er war einer der ersten christlichen Missionare im 19. Jahrhundert in China. Die Kinder erfuhren viel über Land und Leute und die chinesische Kultur. Sie begegneten zwei Missionaren von der China Inland Mission, assen mit Stäbchen, bastelten chinesische Trommeln und lernten chinesische Wörter. Von Jugendarbeiterin Celina Brändle wurden sie am Freitagmorgen auf Chinesisch  mit «Ni Hau» begrüsst. Frauen in China trugen zu Taylors Zeiten die Essstäbchen jederzeit griffbereit im Haar. Brändle liess sich ihre Knotenfrisur – unter Gelächter – dementsprechend ergänzen. Und so erfuhren die Kinder, wie Hudson Taylor und seine Frau nach vielen Strapazen, arm und abgebrannt nach England zurückkehrten und in London Mister Meadow trafen, der sich von den Geschichten über China begeistern liess und nun ebenfalls als Missionar nach China reisen wollte. Einmal mehr standen die Taylors mittellos da und doch kamen die nötigen Finanzen zur Gründung der China Inland Mission zusammen. Hudson Taylor erlebte in seinem abenteuerlichen Leben immer wieder solche göttlichen Fügungen. Eine Geschichte beeindruckte besonders: Nämlich wie Taylor, nachdem er seinen letzten Pfennig verschenkt hatte, unmittelbar darauf eine Goldmünze in einem Handschuh fand, der ihm vermacht wurde. Nach dem Input teilte sich die grosse Teilnehmerschar in Gruppen auf und übte sich in verschiedenen Gruppenspielen wie Kubb, Fallschirm, Bodentennis, Veloreifen Rugby oder Boccia. Zum Glück schonte das Wetter. Mit der Farbschleuder wurden draussen T-Shirts eingefärbt, Am grossen Tisch im Evangelischen Zentrum Jona bastelten die Kleineren Trommeln. Die Grösseren schrieben ein Tagebuch. Im Laufe der Woche erfand man eigene Spiele und bastelte dazu das nötige Spielmaterial. Ein Ausflug auf die Lützelau mit Paddelbooten und ein Ausflug mit Drachenbooten waren angesagt mit draussen «Bräteln» und vieles mehr. Von den zwei China-Missionaren der OMF (Schweizerische Übersee Missions-Gesellschaft) erfuhr die Schar, wie diese nach einer wilden Fahrt durch den Dschungel einen einheimischen Stamm besuchten und ihr Auto stecken blieb. Vertrauend auf Gottes  Hilfe wurden sie bald aus ihrer misslichen Lage errettet.

Am Sonntag ging die erlebnisreiche Woche mit einem Abschlussgottesdienst zu Ende. Endlich wurde die Geschichte von Taylor zu Ende erzählt und die Kinder sowie die Gottesdienstbesucher erfuhren: Wie es zur Gründung der China Inland Mission kam. Was diese Mission in China bewirkte und wie sich viele Chinesen zu Jesus bekannten und auf seinen Namen taufen liessen. Die Kinder durften ein Stück Geschichte Haut nah miterleben während der Erlebniswoche. Manche werden sich noch lange an die vielen tollen Erlebnisse erinnern.

Bericht: Antoinette Lüchinger

Trotz regnerischem Wetter gingen die mit vielen interessanten Beiträgen und Aktivitäten reich dotierten Erlebnistage 2016 der reformierten Kirchgemeinde Rapperswil-Jona stimmungsvoll zu Ende.

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